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	<title>LIFE+ Alister - Grand Hamster Alsace</title>
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	<description>Le Grand Hamster, une espèce emblématique d&#039;Alsace</description>
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		<title>Der Feldhamster im Mittelpunkt eines umfassenden Konzepts zum Schutz der Kleinfauna im Flachland</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:45:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das wesentliche Ziel eines nationalen Aktionsplans (PNA, Plan National d’Actions) besteht darin, einen günstigen Erhaltungszustand für eine Tierart zu erreichen oder diesen aufrecht zu erhalten. Der Feldhamster wird gegenwärtig von der Europäischen Kommission immer noch...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p><i>Das wesentliche Ziel eines nationalen Aktionsplans (PNA, Plan National d’Actions) besteht darin, einen günstigen Erhaltungszustand für eine Tierart zu erreichen oder diesen aufrecht zu erhalten. Der Feldhamster wird gegenwärtig von der Europäischen Kommission immer noch als U2 eingestuft, d. h. als ernsthaft vom Aussterben bedrohte Tierart in Frankreich. Sein Schutz ist deshalb auch Ziel des kommenden zehnjährigen PNA, 2019-2028. Dieser neue Aktionsplan für den Erhalt des Feldhamsters basiert auf den zuvor im Rahmen des gerade abgeschlossenen PNA durchgeführten Arbeiten und den während des LIFE Alister -Programms gesammelten Erkenntnissen. <b>Gespräch mit Eric Thouvenot, zuständig für geschützte Tierarten &#8211; Referent </b></i><b>für Säugetiere, DREAL Grand Est, Moderator und Koordinator des PNA.</b></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/LIFE-Alister-F.Kletty-2.jpg" rel="lightbox[7680]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7580" alt="LIFE Alister F.Kletty 2" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/LIFE-Alister-F.Kletty-2-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a></p>
<p class="highlight"><b>Eine Verknüpfung aller Akteure auf dem Feldhamster-Gebiet </b><b></b></p>
<p>Die DREAL Grand Est bezog alle Akteure des LIFE Alister in die Gestaltung des neuen Konzepts ein. <b>Ziel des neuen PNA ist es, auf einem Gebiet von 600 Hektar eine Population von 1500 Feldhamstern zu erreichen. </b>Die Ergebnisse des LIFE (neue Kulturen, Bodenvegetation&#8230;) können nun auf einer größeren Ebene als der Parzelle umgesetzt werden, und zwar im gesamten Gebiet.  Der Schutz einer Tierart geht einher mit der Frage, wie sein Lebensraum genutzt wird.  Der neue PNA richtet sich an eine sehr breit gefasste Gruppe von Partnern. Alle Akteure der vom Rückgang des Feldhamsters betroffenen Gebiete arbeiten im Rahmen des neuen Aktionsplans zusammen.  <b>Neben der Fortführung der bereits bestehenden Maßnahmen (Aufzucht, Stärkung der Populationen, Erforschen der biologischen Parameter der Tierart, Sensibilisierung,&#8230; ) werden die Partner nun auch darüber nachdenken, wie die Flächen von den verschiedenen Akteuren genutzt werden:</b> Welche landwirtschaftlichen Praktiken und Urbanisierungstrends sind zu beachten; Wie kann das Habitat des Feldhamsters besser geschützt werden, und dies nicht nur auf Ebene von Parzellen, sondern in einem ganzen Gebiet?</p>
<p class="highlight"><b>5 Leitlinien und 22 Aktionen </b><b></b></p>
<p>Die verschiedenen Aktivitäten, sowohl auf dem Terrain als auch im Bereich der biologischen Erforschung der Tierart, verteilen sich auf 5 Leitlinien und 22 Aktionen:</p>
<ul>
<li>
<p style="text-align: justify; display: inline !important;">Leitlinie 1: Interdisziplinarität der Kenntnisse und der Aktionen zugunsten des Flachland-Ökosystems</p>
</li>
<li>Leitlinie 2: Kenntnisse über die Tierart und die Interaktion mit ihrem biologischen Milieu</li>
<li>Leitlinie 3: Schutz und Verbesserung des landwirtschaftlichen Habitats</li>
<li>Leitlinie 4: Schutz und Stärkung gefährdeter Populationen</li>
<li>Leitlinie 5: Informieren über die Tierart und die Herausforderungen für ihre Erhaltung</li>
</ul>
<p>Die Leitlinien und Aktionen des neuen PNA werden im Wesentlichen von den operativen Akteuren des LIFE Alister (Landwirtschaftskammer Elsass, CNRS, ONCFS und GEPMA) gestaltet.</p>
<p class="highlight"><b>Weniger „Hamster-fokussiert“</b><b></b></p>
<p>Das LIFE-Programm hat auch die Notwendigkeit offenbart, <b>bei der Arbeit zum Schutz des Feldhamsters die gesamte Biodiversität in Betracht zu ziehen.</b> Die innovativen Kulturen haben sich bereits positiv auf die Bodenbiologie (Anzahl von Regenwürmern, Vorhandensein von Springschwänzen (Collembola) sowie auf das Vorkommen anderer Tierarten, wie die Feldlerche, ausgewirkt. Die in diesem Aktionsplan vorgeschlagenen Maßnahmen dürften nicht nur das Habitat des Feldhamsters weiter verbessern, sondern sollten gleichzeitig auch günstigere Bedingungen für alle in landwirtschaftlichen Bereichen der elsässischen Ebene angesiedelten Tierarten schaffen.  Das ist die Neuheit dieses PNA: Er ist weniger „Hamster-fokussiert“, sondern betrachtet mehr die Rolle des Feldhamsters als Schirmart sowie die gesamte Biodiversität im elsässischen Flachland.</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><img class="size-large wp-image-7581" style="color: #333333;" alt="alouette" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/alouette1-1024x428.jpg" width="980" height="409" /></p>
<p class="highlight"><b>Die Ausweitung der Aktionen auf Europa</b><b></b></p>
<p>Im Februar 2019 organisierte das LIFE Alister einen Workshop in Brüssel, der den Teilnehmern die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Akteuren anderer LIFE-Programme und komplementärer Schutzprogramme, wie Agrifaune, bot.  <b>Das Fazit ist eindeutig: Der Schutz von Tierarten kann nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen. </b>Die derzeitigen Partner des PNA wollen ein europäisches Programm zum Schutz des Feldhamsters fördern, denn die in diesem Kontext bestehenden Herausforderungen sind sowohl östlich als auch westlich des Rheins dieselben und die mit anderen Ländern Europas zu gestaltenden Aktionen ähneln sich. Die Problemstellungen weichen zwar manchmal ein wenig voneinander ab, die Lösungen zum Schutz des Feldhamster-Habitats, über den gesamten Fortpflanzungszyklus hinweg, decken sich jedoch. Der Feldhamster kann nur überleben, wenn es gelingt, ein für diese Tierart günstigeres Habitat zu schaffen, damit er den Winterschlaf übersteht und sich ausreichend fortpflanzen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Die Rolle des ONCFS in Bildern</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das ONCFS engagiert sich als Partner seit 1996 für den Schutz des Feldhamsters. Die ihm übertragenen Aufgaben sind vielfältig und ermöglichen einerseits, den Zustand der Hamster-Populationen durch das Zählen der Baue zu bewerten sowie, durch...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><i>Das ONCFS engagiert sich als Partner seit 1996 für den Schutz des Feldhamsters. Die ihm übertragenen Aufgaben sind vielfältig und ermöglichen einerseits, den Zustand der Hamster-Populationen durch das Zählen der Baue zu bewerten sowie, durch die Beobachtung und Nachverfolgung von Tieren, die Gründe für ihren Rückgang zu verstehen und die gefährdetsten Populationen zu stärken. <b>Diese Arbeit spiegelt sich in drei anschaulichen Videos wider. </b></i></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><b>Die Suche nach Hamsterbauen: ein Indikator für den Zustand der Populationen </b><b></b></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Akteure des ONCFS suchen Luzernen- und Wintergetreidefelder jedes Jahr, nach dem Winterschlaf des Feldhamsters, nach Hamsterbauen ab. Dadurch können anschließend Karten erstellt werden, die die Verteilung der Tiere darstellen und die Entwicklung der Populationen bewerten. Auf diese Weise wurde der drastische Rückgang der Hamster-Populationen festgestellt. Die Lokalisierungsdaten des Feldhamsters sind ein unverzichtbares Werkzeug zur Erhaltung dieser Tierart. Sie werden jährlich den Landwirten präsentiert, die dann ihrerseits entscheiden können, günstige Kulturen in der Nähe von Hamsterbauen anzupflanzen. Diese Feinanpassung der Maßnahmen in Abhängigkeit der Beobachtungsdaten zu den Hamster-Populationen zeigt bereits positive Auswirkungen. Seit einigen Jahren beobachten wir eine relative Stabilisierung, sowohl im Hinblick auf die Anzahl der Feldhamster als auch bei ihrer Verteilung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-1.jpg" rel="lightbox[7675]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7616" alt="Sans-titre-1" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-1-1024x337.jpg" width="980" height="322" /></a></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><b>Die Bedürfnisse der Tierart zu verstehen, ermöglicht eine bessere Anpassung der Schutzmaßnahmen</b><b></b></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Für die Anpassung der Schutzmaßnahmen an die Bedürfnisse der Tierart ist es notwendig, ihre Wirkung auf biologische Parameter, wie die Überlebens- und Fortpflanzungsrate, zu bewerten. Dies geschieht insbesondere durch die Beobachtung und Nachverfolgung markierter Tiere. Das ONCFS verfolgt die Hamster von Bau zu Bau mithilfe eines Empfängers und einer Telemetrie-Antenne, bis zum Beginn des Winterschlafs oder dem Tod eines Tieres. Die am Eingang der Hamsterbaue platzierten Kamerafallen helfen dabei, neue Würfe zu beobachten und die Fortpflanzungsrate der Weibchen einzuschätzen. Dank dieser Beobachtungen konnten wir im Rahmen des LIFE Alister-Projekts einige Empfehlungen zu landwirtschaftlichen Praktiken, die den Erhalt der Tierart fördern, aussprechen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-2.jpg" rel="lightbox[7675]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7617" alt="Sans-titre-2" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-2-1024x337.jpg" width="980" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-3.jpg" rel="lightbox[7675]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7618" alt="Sans-titre-3" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-3-1024x337.jpg" width="980" height="322" /></a></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><b>Die gefährdetsten Populationen stärken</b><b></b></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Drei Viertel der elsässischen Feldhamster-Populationen bestehen aus einer nur geringen Anzahl an Tieren, die teilweise in voneinander getrennten Parzellen leben. Diese Populationen müssen durch das Freilassen von Tieren unterstützt werden. Das ONCFS setzt hierfür seit 2003 ein entsprechendes Programm um und arbeitet dabei mit drei Aufzuchtstationen zusammen: Naturoparc, CNRS DEPE und Sauvegarde Faune Sauvage. Die Hamster werden in künstlich angelegten Bauen freigelassen, die sich auf eingezäunten Parzellen befinden. Das Wintergetreide wird dort nicht gemäht. So finden die freigelassenen Hamster einen ersten Unterschlupf und sind vor Raubtieren geschützt. Dank der im Rahmen des LIFE Alister-Projekts erarbeiteten Empfehlungen wird auf diesen Parzellen auch ein Streifen mit gemischtem Saatgut kultiviert, der den Hamstern eine passende Nahrungsquelle liefert.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-4.jpg" rel="lightbox[7675]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7615" alt="Sans-titre-4" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-4-1024x337.jpg" width="980" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><i>Die drei Videos des ONCFS werden ab diesem Frühjahr auf YouTube zu sehen sein. </i></p>
<p style="text-align: justify;">Siehe auch Thema Landwirtschaft <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ofds7QgSaXc">Der Schutz des Feldhamsters</a>,</span> <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LXlrQdyadCg&amp;index=19&amp;list=UUNlqg3fhi-FHJUc2XxICPIw">Wiedereinführung des Feldhamsters in der Elsässischen Ebene</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=akqLJsNRttk&amp;list=PLeCDpBF79LlFwusuwazcYD1gcDZJVZHBn&amp;index=18">Das Einfangen und Nachverfolgen von Feldhamstern durch das ONCFS </a></span></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Das LIFE Alister-Projekt ermöglicht neue Perspektiven</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 28. Februar 2019 fand im Brüsseler Vertretungsbüro der Region Grand Est der abschließende Workshop zum LIFE Alister-Projekt statt. Dieser Workshop erfolgte nach einer fünfjährigen Projektphase, in der die Partner des Alister-Projekts gemeinsam und in...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><i>Am 28. Februar 2019 fand im Brüsseler Vertretungsbüro der Region Grand Est </i><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/02/CP-FR-Atelier-europ%C3%A9en.pdf"><i>der abschließende Workshop zum LIFE Alister-Projekt</i></a><i> </i><i>statt. Dieser Workshop erfolgte nach einer fünfjährigen Projektphase, in der die Partner des Alister-Projekts gemeinsam und in Zusammenarbeit mit den territorialen Akteuren zahlreiche Studien und Experimente durchführten.  </i></p>
<p style="text-align: justify;"><b>Im Rahmen des LIFE Alister-Projekts konnten innovative Maßnahmen zur Erhaltung des Feldhamsters (<i>Cricetus Cricetus</i>) lokal im Elsass getestet werden</b>, dem letzten verbleibenden Lebensraum dieser Tierart in Frankreich. Der Feldhamster, das Symboltier der Elsässischen Ebene, ist jedoch nicht die einzige zu schützende Tierart: Das kleine Säugetier ist vielmehr stellvertretend für ein ganzes Habitat und die gesamte Biodiversität (Fauna und Flora), die eng mit den landwirtschaftlichen Gegebenheiten verknüpft ist, zu sehen. Dieser europäische Workshop fand somit in einer weiter gefassten Perspektive zur Integration der gesamten Biodiversität und ihrer Erhaltung in einem lebendigen und wirtschaftlich dynamischen Gebiet statt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/DSC_2474.jpg" rel="lightbox[7670]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7623" alt="DSC_2474" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/DSC_2474-1024x682.jpg" width="980" height="652" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><b>Während des gesamten Workshops erfolgte ein reger Austausch zwischen den Partnern des LIFE Alister-Projekts und zahlreichen Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern. </b>An dem eintägigen Erfahrungsaustausch beteiligten sich Mitglieder der Europäischen Kommission (EASME, DG Environnement, DG Agriculture) sowie die Leiter anderer europäischer (LIFE Natureman, LIFE Habitats Calanques, LIFE Vipère d’Orsini, H2020 PEGASUS) oder nationaler (Agrifaune-Programm) Projekte.</p>
<p><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-11.jpg" rel="lightbox[7670]"><img class="size-large wp-image-7626" alt="Maja Mikosinska, European Commission, EASME / François Omnes de l’ONCFS présente le programme Agrifaune/ Caroline Habold du CNRS et Annabelle Revel-Mouroz de la Chambre d’agriculture Alsace présentent une partie des travaux du LIFE Alister" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Sans-titre-11-1024x337.jpg" width="980" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><b>Maja Mikosinska</b>, Europäische Kommission, EASME / <b>François Omnes</b>, ONCFS, stellt das Programm Agrifaune vor/ <b>Caroline Habold, </b>CNRS, und <b>Annabelle Revel-Mouroz</b>, Landwirtschaftskammer Elsass, erläutern einen Teil der Arbeiten des LIFE Alister-Projekts</p>
<p style="text-align: justify;"><b>Im Workshop wurden grundlegende Themen im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Methoden, Landschaftspflege und Bodenbewirtschaftung sowie im Hinblick auf die europäische Umwelt- und Landwirtschaftspolitik erörtert. </b>Zu Beginn des Workshops stellten die Teilnehmer nacheinander ihre Erfahrungen bezüglich der zur Förderung der Biodiversität durchgeführten Maßnahmen vor. Sie nannten dabei sowohl Hindernisse als auch Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Lösungsansätzen, und dies auf drei Ebenen: Parzelle, Landschaft und Gebiet. Im Anschluss an diese Diskussionsrunden fand schließlich eine Podiumsdiskussion statt, die die Gelegenheit bot, über die im Rahmen der europäischen Politik vorhandenen Möglichkeiten zur wirksamen Umsetzung von Schutzmaßnahmen für den Erhalt der Biodiversität, im Kontext einer sozial-ökonomischen Entwicklung, zu debattieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Workshop wird insbesondere als Grundlage für die Zusammenfassung der Ergebnisse des LIFE Alister-Projekts dienen, aus der sich <b>neue Perspektiven für eine bessere Integration von Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Biodiversität in unsere europäischen öffentlichen Politiken ergeben. Darin liegt die grundlegende Herausforderung für die Zukunft.  </b></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
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		<title>Rettung des Feldhamsters: die Forschung geht weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ende März 2019 endet das LIFE Alister-Projekt, doch wie ist der Stand der vom IPHC-CNRS durchgeführten Forschungsarbeiten zu den Nahrungsquellen des Feldhamsters? Die Studien von Mathilde Tissier im Rahmen ihrer Doktorarbeit unter der Leitung von...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/rettung-feldhamsters-die-forschung-geht-weiter/?lang=de">Rettung des Feldhamsters: die Forschung geht weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://www.grand-hamster-alsace.eu?lang=de">LIFE+ Alister - Grand Hamster Alsace</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><i>Ende März 2019 endet das LIFE Alister-Projekt, doch wie ist der Stand der vom IPHC-CNRS durchgeführten Forschungsarbeiten zu den Nahrungsquellen des Feldhamsters? Die Studien von Mathilde Tissier im Rahmen ihrer Doktorarbeit unter der Leitung von Caroline Habold zeigten die katastrophale Auswirkung der Monokultur auf die Fortpflanzung des Feldhamsters und verdeutlichten damit die Notwendigkeit, landwirtschaftliche Methoden umzusetzen, die es ermöglichen, mehrere Pflanzenarten in einem Habitat vorzufinden. </i><i></i></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/poisblé-copie.jpg" rel="lightbox[7666]"><img class="size-large wp-image-7596" alt="Association blé/pois" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/poisblé-copie-1024x576.jpg" width="980" height="551" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der künftige PNA (<i>Plan National d’Actions</i>, Nationaler Aktionsplan) führt mehrere Akteure zusammen, die sich für den Schutz des Feldhamsters engagieren, darunter auch die wesentlichen Akteure des LIFE Alister-Projekts. Damit ist es möglich, die Forschungsarbeiten zur Ernährung des Feldhamsters fortzusetzen und dabei die <b>besten Saatgut-Kombinationen für den Winterschlaf und die Fortpflanzung des Feldhamsters zu identifizieren.</b> Und der PNA geht noch weiter. Durch die Kofinanzierung der Doktorarbeit von Florian Kletty, Doktorand am IPHC-CNRS, ermöglicht ihm die DREAL Grand Est, die künftige Umsetzung der für den Feldhamster ermittelten Ergebnisse im landwirtschaftlichen Bereich zu bewerten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Florian.jpg" rel="lightbox[7666]"><img class="alignright size-medium wp-image-7597" alt="Florian" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/Florian-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Sind die empfohlenen Saatgut-Kombinationen auch in der Realität umsetzbar? <b>Die verschiedenen Nahrungsquellen der Hamster wurden auf Basis der Forschungsarbeiten und der mit den Landwirten geführten Gespräche zu ihren Arbeitsmethoden ausgewählt. </b>Die günstigen Saatgut-Kombinationen sollten sich daher für die Landwirte durchaus als machbar und rentabel erweisen. Abschließend bleibt die Frage, ob diese innovativen Anbaumethoden auch eine positive Wirkung auf das Vorhandensein von Mikronährstoffen, wie Vitamin B3, oder Mineralsalzen in den landwirtschaftlichen Ökosystemen haben? Und inwiefern sie nicht nur dem Feldhamster, sondern der gesamten Kleinfauna nutzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forschungsarbeit dazu ist noch lang und fünf Jahre genügen weder, um die Ursache eines Problems (wie den Rückgang der Fortpflanzungsrate des Feldhamsters) zu finden, noch die Lösungen und ihre Umsetzung zu definieren. Das IPHC-CNRS Team unter der Leitung von Caroline Habold wird seine Arbeiten deshalb im Rahmen des neuen PNA fortsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/uDF3FLT-5mc" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/rettung-feldhamsters-die-forschung-geht-weiter/?lang=de">Rettung des Feldhamsters: die Forschung geht weiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://www.grand-hamster-alsace.eu?lang=de">LIFE+ Alister - Grand Hamster Alsace</a>.</p>
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		<title>Die Kolloquiums-Beiträge sind online</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 14:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 3. Oktober 2018 fand in Straßburg, im Plenarsaal der Region Grand Est, das Kolloquium zu den im Rahmen des LIFE Alister-Programms gesammelten Erfahrungen statt. Dieser Tag bot die Gelegenheit, die Akteure, die sich für...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 3. Oktober 2018 fand in Straßburg, im Plenarsaal der Region Grand Est, das Kolloquium zu den im Rahmen des LIFE Alister-Programms gesammelten Erfahrungen statt. Dieser Tag bot die Gelegenheit, die Akteure, die sich für die Rettung des Feldhamsters engagieren, kennen zu lernen und ermöglichte gleichzeitig einen interessanten Erfahrungsaustausch über die Projektergebnisse. Auf die Plenarsitzung am Vormittag folgten Workshops auf dem Terrain am Nachmittag.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit einem wichtigen Kapitel des LIFE Alister: dem landwirtschaftlichen Bereich. Nach den Beiträgen der Projektpartner, d. h. der Landwirtschaftskammer Elsass, des CNRS und des ONCFS, wurde den Landwirten, die sich an den Experimenten des Projekts beteiligt hatten und bereit waren, über ihre Erfahrungen zu berichten, das Wort erteilt. <strong>Von ihnen sind die deutlichsten Worte gekommen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_7585" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/7583693136_2Z0A7976-copie.jpg" rel="lightbox[7656]"><img class="size-large wp-image-7585" alt="Von links nach rechts:  Francis Humann, Laurent Fischer und Vivien Ehrhart" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/03/7583693136_2Z0A7976-copie-1024x764.jpg" width="980" height="731" /></a><p class="wp-caption-text">Von links nach rechts: Francis Humann, Laurent Fischer und Vivien Ehrhart</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">  <span class="highlight">LIFE Alister: Beginn einer anderen Form der Zusammenarbeit mit den Landwirten</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&laquo;&nbsp;Das LIFE Alister-Projekt hat zu einer neuen Art und Weise in der Herangehensweise an das Thema Biodiversität geführt. Alles erfolgte auf freiwilliger Basis</strong> und das ist sehr wichtig“, so Laurent Fischer, Landwirt und Vorsitzender des Vereins AFSAL (Agriculteurs et Faune Sauvage Alsace).</p>
<p style="text-align: justify;">&laquo;&nbsp;Die Besonderheit der CUMA de la Plaine geht auf ihre Gründung zurück: <strong>Durch den Versand von 500 Schreiben konnte ein fester Kern, bestehend aus 16 motivierten Landwirten, gebildet werden.</strong> Die CUMA (Coopérative d‘Utilisation de Matériel Agricole) ermöglicht die Anschaffung sehr kostspieliger Ausrüstung, die wir allein nicht hätten finanzieren können. Eine Direktsämaschine beispielsweise kostet 50.000 Euro. Durch die Anschaffung dieser Maschine konnten wir gemeinsam neue Praktiken testen. Innovation und Fortschritt sind die Leitgedanken, die es ermöglichen, Erfahrungen zu bündeln und Misserfolge zu verstehen, die dadurch leichter verarbeitet werden und nicht noch einmal auftreten. <strong>Unter den Landwirten herrscht eine Form der Solidarität, sie beraten sich gegenseitig während der organisierten Treffen. Vorher gab es, selbst mit den PNA, diese Art von Synergie nicht.</strong> Die landwirtschaftlichen Betriebe sahen in der Schaffung der CUMA und dem erworbenen Material auf technisch höchstem Stand zunächst jedoch eine unfaire Konkurrenz und mussten diesbezüglich beruhigt werden. Es wurden klare Regeln definiert und wir haben eindeutig festgelegt, dass die CUMA nur für agronomische Experimente genutzt wird: Wir verkaufen keine Dienstleistungen.“ Francis Humann, Landwirt und Vizepräsident der CUMA de la Plaine, die im Rahmen des LIFE Alister gegründet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">
<span class="highlight">Wie beurteilen andere Landwirte die Teilnehmer an den Experimenten?</span></p>
<p style="text-align: justify;">Vivien Ehrhart: „Ich möchte zuerst noch einmal an den Kontext erinnern:<strong> In der Vergangenheit wurden die Landwirte dafür bezahlt, den Feldhamster auszurotten und heute werden wir dafür bezahlt, seinen Schutz sicherzustellen</strong>. Doch dieses Tier hat nach wie vor einen schlechten Ruf und deshalb wird unsere Arbeit von anderen Landwirten nicht immer gern gesehen. <strong>Als junge Landwirtin interessiere ich mich für die Erhaltung der Biodiversität und versuche deshalb, die Bedürfnisse dieses Säugetiers mit den Interessen der Landwirte zu vereinbaren.</strong> Das ist nicht immer leicht. Im Jahr 2015 wurde als Bodenvegetation Hafer angebaut, der sich stärker als die Maispflanzen ausbreitete. Die Mais-Erträge fielen in jenem Jahr geringer aus und deshalb sage ich, dass der Schutz des Feldhamsters von den landwirtschaftlichen Fachkräften ein hohes Maß an Engagement erfordert. <strong>Die Landwirte in meiner Nachbarschaft sind über diesen Ertragsverlust entsetzt und beurteilen mein Engagement negativ,</strong> auch wenn das Programm ansonsten von den meisten nicht teilnehmenden Landwirten eher positiv betrachtet wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">
<span class="highlight">Werden die eingesetzten Methoden zur Erhaltung des Feldhamsters zu mehr Bio-Anbau führen?</span></p>
<p style="text-align: justify;">„<strong>In der ökologischen Landwirtschaft haben wir nicht auf die mit dem Feldhamster zusammenhängende Problematik gewartet, um uns Gedanken über die Bodenqualität zu machen</strong>. &#8230; /&#8230; Wir können keine Monokulturen anbauen, sondern brauchen eine Vielfalt an Kulturen. Die Zonen-Einteilung für Hamster macht den Übergang zum Biolandbau viel leichter.“ Francis Humann, Landwirt und Vizepräsident der CUMA de la Plaine, die im Rahmen des LIFE Alister gegründet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Alle Präsentationen und Diskussionen sind auf der Website des LIFE Alister verfügbar: <a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2018/08/CR_Français_Région-Grand-Est_Actes-du-colloque_03-octobre-2018_FINAL.pdf">HIER KLICKEN</a></p>
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		<title>Vom Zählen der Feldlerchen zum Feldhamster</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 09:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der LPO Alsace (Vogelschutzverein im Elsass) trug von 2014 bis 2017 zum Life+ ALISTERProgramm bei, das dem Schutz des vom Aussterben bedrohten Feldhamsters (Cricetus cricetus) dient. Die Arbeit des LPO bestand in der Beobachtung und...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;"><i>Der LPO Alsace (Vogelschutzverein im Elsass) trug von 2014 bis 2017 zum Life+ ALISTER</i></span><span style="font-family: Calibri, serif;"><i>Programm bei, das dem Schutz des vom Aussterben bedrohten Feldhamsters (Cricetus cricetus) dient. Die Arbeit des LPO bestand in der Beobachtung und Nachverfolgung der Feldlerche (Alauda arvensis).</i></span><span style="font-family: Calibri, serif;"><i>Damit sollten die Auswirkungen der für den Feldhamster getroffenen Schutzmaßnahmen auf den Nestbau der Feldlerche und die Nutzung von Rastplätzen während des Vogelzugs studiert werden. </i></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/BD-Alouette-des-champs-Vincent-Michel-LPO-Alsace.jpg" rel="lightbox[7526]"><img class="alignright size-medium wp-image-7362" alt="Alouette-des-champs" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/BD-Alouette-des-champs-Vincent-Michel-LPO-Alsace-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Im Frühjahr wurde eine Zählung von Feldlerchen-Pärchen auf Flächen von durchschnittlich 100 ha durchgeführt. Dazu gehörten auch landwirtschaftliche Parzellen, auf denen positive Maßnahmen für den Feldhamster umgesetzt wurden sowie Vergleichsflächen ohne diese Schutzmaßnahmen. Im Herbst erfolgte auf denselben Flächen eine Zählung der Feldlerchen, die dort während ihres Vogelzugs Rast machten.</span></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #0070c0;"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Im Verlauf der 4 Jahre des Programms wurde die Feldlerche im Frühjahr und im Herbst in 8 Zonen mit einer Fläche von 100 ha beobachtet.</b></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Die Dichte von Brutpaaren variiert deutlich zwischen den einzelnen Zonen und wurde mit Hilfe statistischer Tools analysiert. Die Studie ergab:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Eine positive Kopplung zwischen der Größe von Parzellen und der Dichte an Feldlerchen:</b></span><span style="font-family: Calibri, serif;"> je kleiner die landwirtschaftlichen Parzellen sind, desto größer ist die Dichte an Lerchen. Die positive Wirkung kleiner Parzellen, die mit einer höheren Anzahl von Feldrainen einhergehen, spiegelt sich wie bereits beschrieben auch in einer größeren Vielfalt von bestäubenden Insekten und von Pflanzen wider (Hass &amp; al., 2018). </span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Eine geringe Feldlerchen-Dichte auf allen beobachteten Zonen: </b></span><span style="font-family: Calibri, serif;">In Europa variiert das Revier der Feldlerche zwischen 0,17 und 4,6 ha (Zeitraum 1980-1990 – Géroudet et Cuisin, 1998). Doch im Fall dieser Studie lag die Fläche des Reviers im Jahr 2015 zwischen 5,29 und 12,06 ha. </span><span style="font-family: Calibri, serif;">Die niedrige Dichte lässt sich darauf zurückführen, dass die Feldlerche überall an Lebensraum verliert, aber auch auf den Straßenverkehr, der sich durch die große Lärmbelästigung negativ auf den Nestbau auswirkt. (Buxton R. T. et al., 2017). Die beobachteten Standorte lagen in den meisten Fällen in der Nähe von Autobahnen. </span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Die landwirtschaftlichen Maßnahmen für den Hamster wirken sich positiv auf die Feldlerchen-Dichte aus</b></span><span style="font-family: Calibri, serif;"> (auf 24% einer gegebenen Fläche müssen Klee, Luzerne und Weizen angebaut sein).</span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Zusätzlich ergab die Beobachtung des Vogelzugs über die gesamte Dauer der Studie hinweg,</span> <b>dass Parzellen mit Schutzmaßnahmen, in denen die Vegetation zu dicht für die Tierart ist, nicht als Rastplätze genutzt werden.</b><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri, serif;"> E</span></span><span style="font-family: Calibri, serif;">ine Studie (Eraud &amp; Corda, 2004) über die nächtliche Nutzung der Parzellen im Winter ergab, dass die Anzahl an Feldlerchen höher ist, wenn die Vegetation eine Höhe zwischen 1 und 10 cm erreicht und ihr Deckungswert zwischen 10 und 75 % liegt. Im Gegensatz dazu werden Parzellen ohne Vegetation gemieden, das Pflügen der Äcker ist demnach ungünstig. </span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;">
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #0070c0;"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Die aus der Studie hervorgehenden Vorschläge wirken sich für die gesamte Fauna im landwirtschaftlichen Umfeld positiv aus:</b></span></span></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><img class="alignleft size-medium wp-image-7363" style="color: #333333;" alt="louette des champs" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/BD-Alouette-des-champs-Marc-Solari-LPO-Alsace-300x200.jpg" width="300" height="200" /></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<ul>
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Die Größe landwirtschaftlich genutzter Parzellen weiter verringern,</span></p>
</li>
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Den Prozentsatz günstiger und sehr günstiger Kulturen erhöhen, z. B. durch Buntbrachen,</span></p>
</li>
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Die Verwendung von Pestiziden einstellen,</span></p>
</li>
<li>
<p align="justify"><span style="font-family: Calibri, serif;">Den Boden im Herbst und Winter nicht vegetationsfrei lassen,</span></p>
</li>
<li>
<p align="justify">„<span style="font-family: Calibri, serif;">Lerchen-Quadrate“<a href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a> gestalten, um das Vorhandensein von Feldrainen um ein Vielfaches zu erhöhen.</span></p>
</li>
</ul>
<p align="justify">
<p style="display: inline !important;">
</li>
</ul>
<div style="text-align: justify;">
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div class="small_text">
<p><sup>[1]</sup><span style="font-family: 'Calibri Light', serif;"><span style="font-size: small;">Diese Quadrate liegen innerhalb von landwirtschaftlichen Parzellen. Dort werden keine Kulturen angebaut und die für Feldlerchen sehr günstige Vegetation kann sich spontan entwickeln. </span></span></p>
</div>
</div>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Verhaltensstudie zur Gestaltung der T.A.P.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 09:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Verhalten der Tiere zu beobachten, ist unumgänglich. Einerseits, um zu verstehen, warum manche Anlagen nicht zweckdienlich sind und andererseits, um neue Lösungen auszuarbeiten. Wildtierpassagen sind im Elsass weit verbreitet, damit Tiere die Barrieren, die...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!-- wp:html --></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"><i>Das Verhalten der Tiere zu beobachten, ist unumgänglich. Einerseits, um zu verstehen, warum manche Anlagen nicht zweckdienlich sind und andererseits, um neue Lösungen auszuarbeiten. Wildtierpassagen sind im Elsass weit verbreitet, damit Tiere die Barrieren, die Straßen für sie darstellen, überwinden können. Durch das Beobachten dieser Anlagen erkannten die Forscher, dass sie für Kleintiere ungeeignet sind und eher eine Gefahrenquelle darstellen. </i></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #2f5496;"><b>Tödliche Passagen</b></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Wildtierpassagen können unterschiedlich groß sein. Manchmal handelt es sich dabei um Tunnel mit einer Spur für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Durch das genauere Beobachten der Nutzung dieser Anlagen stellte sich heraus, dass sie von Kleintieren nur sehr wenig in Anspruch genommen werden. Große Passagen vermitteln diesen Tieren ein Gefühl der Bedrohung. Sie bevorzugen engere und kleinere Tunnel. Doch auch kleinere Passagen können manchmal zu einer tödlichen Falle werden, und zwar dann, wenn an den Ausgängen pfiffige Räuber (Katzen, Füchse&#8230;) auf ihre Beute, wie Feldhamster, aber auch Feldmäuse und andere Kleinsäugetiere, warten <i>(Studie von J. Jumeau und Y. Handrich, CNRS-DREAL, 2013)</i>.</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #2f5496;"><b>Eine leuchtende Idee</b></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Wie kann man diesen kleinen Tieren helfen, die Passagen zu nutzen, ohne zur Beute zu werden? Die Idee bestand darin, eine Röhre zu konzipieren, die die bereits vorhandenen Wildtierpassagen ergänzt. In dieser TAP (<i>Tube Anti Prédation</i>, Anti-Raubtier-Röhre) können Kleintiere die Passagen durchqueren und sich dabei in Sicherheit fühlen, oder sie können sich bei Gefahr zumindest dort verstecken. Das war die Zielstellung der Arbeiten, die das Team von Yves Handrich im Rahmen des LIFE Alister-Projekts <i>(M. Tissier, J. Jumeau &amp; Y. Handrich, CNRS-DREA, </i><i><b>Life ALISTER, 2013-2017</b></i><i>) </i>durchführten<i>.</i> Die Röhre ist in ihrer Größe auf die Bedürfnisse des Feldhamsters zugeschnitten und verfügt über seitliche Eingänge. Damit können diese Beutetiere beim Durchqueren einer Wildtierpassage jederzeit in der TAP Zuflucht finden.</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/Tube-anti-prédation.jpg" rel="lightbox[7522]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7378" alt="Tube anti-prédation" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/Tube-anti-prédation-1024x166.jpg" width="980" height="158" /></a></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #2f5496;"><b>Eine im Labor und im Freigehege getestete Anlage</b></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die T.A.P. wurde im Labor mit und ohne Konfrontation mit einem lebenden (sich bewegenden oder immobilen) Raubtier getestet. Sie wurde auch in einer Wildtierpassage getestet, deren beide Ausgänge vergittert sind. Die Feldhamster leben dort nahezu in Freiheit. Diese Situation ermöglicht es, die Hamster, die sich schnell wieder wie in freier Natur verhalten, in einer quasi realen Umgebung zu beobachten.</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify">
<div id="attachment_7379" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/TestPAF.jpg" rel="lightbox[7522]"><img class="size-large wp-image-7379" alt="test PAF" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/TestPAF-1024x309.jpg" width="980" height="295" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #333333;"> Die im Tunnel installierten Kameras und Fotofallen helfen den Forschern dabei, das Verhalten der Feldhamster bei der Durchquerung des Tunnels zu beobachten und ihr Verhalten in Gegenwart eines Räubers zu verfolgen. Das verwendete Raubtier ist ein Steinmarder, der natürlich in seinem Käfig blieb.</span></p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/TestPAF.jpg" rel="lightbox[7522]"> </a></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/et5GVRicucI" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;" align="justify"><span style="color: #2f5496;"><b>Welche Ergebnisse liegen heute aus diesen Tests vor?</b></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify"> Für die Feldhamster:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify">In den „Hamstéroducs“ erhöht das Hinzufügen einer TAP die Durchlauf-Geschwindigkeit nicht wesentlich.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">In Gegenwart des Raubtiers benutzen die Hamster-Männchen die TAP häufiger, bei den Weibchen ist kein bedeutender Unterschied festzustellen.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Die Reaktionen von Tieren, die schon an natürliche Bedingungen gewöhnt wurden, sind besser angepasst (Ergebnisse noch nicht veröffentlicht).</p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">Für weitere Kleintiere</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify">Eine deutliche Erhöhung der Anzahl von Durchquerungen bei vorhandener TAP ergab sich <span style="text-decoration: underline;">nur</span> für die großen Passagen</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Kleinsäugetiere verwenden gern die TAP, aber auch Hermeline und Wiesel.</p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify">Die Ergebnisse sind insgesamt aussagekräftig genug und das CNRS veröffentlicht deshalb folgende Empfehlungen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>
<p align="justify">Die kostengünstigen und leicht zu wartenden TAP müssen in allen Wildtierpassagen der Hamstergebiete sowie in den Unterführungen auf landwirtschaftlichen Flächen installiert werden.</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Die Tests sind für andere Tierarten fortzusetzen, bevor über eine allgemeine Verwendung für alle Arten von Kleintierpassagen nachgedacht werden kann.</p>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
<p style="text-align: justify;" align="justify"><b>Die künftige Ausstattung von Wildtierpassagen in Hamstergebieten mit der TAP wird der DREAL Route (</b><i><b>Direction Régionale de l’Environnement, de l’Aménagement et du Logement)</b></i><b> im Rahmen des nächsten PNA (</b><i><b>Plan National d’Actions,</b></i><b> nationaler Aktionsplan) zum Schutz des Feldhamsters vorgeschlagen.</b></p>
<p style="text-align: justify;"><!-- /wp:html --></p>
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		<item>
		<title>Der Ratgeber mit nützlichen Empfehlungen ist fertig!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 09:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zu den verschiedenen Aktionen des LIFE Alister-Projekts gehört auch eine besonders innovative Herangehensweise für die Erhaltung dieser Tierart. Es geht darum, neue Umgebungen zu finden, in denen sich Hamster-Populationen entwickeln können. Genauer gesagt handelt es...</p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">
<p class="highlight" align="justify">
<p align="justify"><i>Zu den verschiedenen Aktionen des LIFE Alister-Projekts gehört auch eine besonders innovative Herangehensweise für die Erhaltung dieser Tierart. Es geht darum, neue Umgebungen zu finden, in denen sich Hamster-Populationen entwickeln können. Genauer gesagt handelt es sich darum, potenzielle Ansiedlungsbereiche in Vorstadtgebieten zu identifizieren. Diese Vorgehensweise beruht auf der Tatsache, dass der Feldhamster in einigen Ländern Europas gut mit Stadtbewohnern zusammenlebt, manchmal sogar mitten im Herzen der Stadt, wie beispielsweise in Wien. Odile Petit, CNRS, leitete eine Studie zu dieser neuen Herangehensweise, die sich insbesondere in der Ausarbeitung eines Ratgebers für Stadtentwickler und Vertreter von Gebietskörperschaften widerspiegelt.</i></p>
<p class="highlight" align="justify"><span style="color: #2f5496;"><b>Die Zusammenführung von Hamster-Populationen</b></span></p>
<p align="justify">Einer der Gründe für den Rückgang der Feldhamster-Populationen liegt in der Zersplitterung seines Reviers. In einem elsässischen Tal mit hoher Bevölkerungsdichte, ausgedehnter Verkehrsinfrastruktur und zunehmender Urbanisierung ist der Lebensraum des Feldhamsters begrenzt und es fällt dem Nager immer schwerer, Hamster-Weibchen während der Paarungszeit zu finden. Es ist deshalb von größter Wichtigkeit, dass die verschiedenen Hamster-Populationen wieder zusammengeführt werden können, sei es durch Wildtierpassagen (Verkehrsinfrastruktur) oder durch die Ansiedlung von Feldhamstern in Vorstadtgebieten*, die eine Brücke zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen, dem natürlichen Habitat des Feldhamsters, bilden können.</p>
<p align="justify"><b>Das CNRS führte von 2016 bis 2018 eine Studie durch, die aus mehreren Phasen bestand und in kontrollierter Umgebung in der Aufzuchtstation sowie danach im Außenbereich durchgeführt wurde. </b>Diese Studie bringt Odile Petit und ihre Teamkollegen heute zu der Schlussfolgerung, dass Vorstadtgebiete im Rahmen der Wiederzusammenführung von Hamster-Populationen und unter bestimmten Bedingungen im Hinblick auf geltende Gesetzesvorschriften ein gewisses Interesse darstellen.</p>
<div id="attachment_7505" style="width: 990px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/01/img.jpg" rel="lightbox[7516]"><img class="size-large wp-image-7505" alt="Photo Yolan Richard" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/01/img-1024x682.jpg" width="980" height="652" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Yolan Richard</p></div>
<p class="highlight">
<p class="highlight"><span style="color: #2f5496;"><b>Notwendige Rahmenbedingungen</b></span></p>
<p class="highlight"><a style="text-align: justify;" href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/01/champs.jpg" rel="lightbox[7516]"><img class="alignleft size-large wp-image-7511" alt="champs" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/01/champs-1024x604.jpg" width="980" height="578" /></a></p>
<p align="justify">Die Freilassung von gezüchteten Feldhamstern zur Verstärkung der in freier Natur lebenden Hamster-Populationen basiert auf genauen Kenntnissen zu dieser Tierart und ihren Bedürfnissen, aber auch hinsichtlich der gesetzlichen Vorschriften, die für geschützte Tiere wirksam sind. <b>Der Feldhamster ist nachtaktiv und hält Winterschlaf. Er muss sich vor Raubtieren schützen, er muss sich ernähren und die für den Winter notwendigen Futterreserven anlegen. Dafür benötigt er eine passende pflanzliche Umgebung und Ruhezonen. </b>Auch die Bodenbeschaffenheit scheint für das Anlegen eines Hamsterbaus von wesentlicher Bedeutung zu sein. Im Elsass findet man vorwiegend lösshaltige Böden. Die Studie zeigte jedoch, dass sich der Feldhamster auch unter einem Baum, wo der Boden von den Wurzeln aufgelockert wurde, ansiedeln kann. Der Ratgeber liefert eine Synthese der durchgeführten Forschungsarbeiten. Dazu gehören dokumentarische Inhalte, die im Labor durchgeführten Experimente (Auswirkung der Lichtverschmutzung auf die Gesundheit und Fortpflanzung des Tieres) und das Projekt der Freilassung von Feldhamstern an zwei elsässischen Standorten. Abschließend enthält der Ratgeber auch sehr genaue Aktionspläne mit nützlichen Empfehlungen, wie zum Beispiel für das Anlegen von Blumenwiesen oder hinsichtlich der Beleuchtung oder der Gefahren von Abwassersystemen (tödliche Fallen für viele Kleintiere).</p>
<p class="highlight"><span style="color: #2f5496;"><b>To conclude, is it possible to have European Hamsters in urban periphery areas?</b></span></p>
<p align="justify">Diese völlig neue Studie zeigt Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern in Umweltfragen, dass die Überlegungen zum Thema „Natur in der Stadt“ weitergeführt werden müssen. Dabei handelt es sich vielleicht nicht um die vorrangige Methode zum Erhalt der Tierart, denn Priorität ist dem Schutz des Feldhamsters in seinem natürlichen Habitat zu geben. Doch die Arterhaltung kann auch durch komplementäre Maßnahmen gefördert werden. In diesem Kontext könnte es interessant sein, Vorstadtgebiete zu nutzen, um räumlich getrennte Populationen wieder zusammenzuführen, denn die durch die Urbanisierung hervorgerufene Zersplitterung seines Lebensraums gefährdet zweifelsohne das Überleben des Feldhamsters. Ergänzende Studien sind noch durchzuführen, um zu prüfen, ob sich Feldhamster auch in Vorstadtgebieten fortpflanzen können.</p>
<p>Ratgeber herunterladen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2017/06/Alister-Panneau_LIFE-Agri-SLIP.pdf">here</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2017/06/Alister-Panneau_LIFE-Agri-SLIP.pdf"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7506" alt="couv guide" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/2019/01/couv-guide1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>*<span style="font-size: small;">Vorstadtgebiet meint hier eine künstlich gestaltete Fläche, bebaut oder unbebaut, die direkt an landwirtschaftliche Nutzflächen (vorzugsweise geschützt, entsprechend der Verordnung vom 9. Dezember 2016, bezogen auf das Habitat des Feldhamsters) angrenzt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><!-- wp:html /--></p>
<p style="text-align: justify;" align="justify">
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		<title>Früher habe ich wie alle anderen gearbeitet…</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 08:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leo.averti]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Etwa zehn Landwirte, die an der Durchführung von Versuchen im Rahmen des Projekts LIFE Alister teilgenommen hatten, kamen Mitte Dezember 2018 auf Einladung der Landwirtschaftskammer und des ONCFS* zu einem Treffen zusammen. Im Anschluss an...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- wp:html --></p>
<p style="text-align: justify;"><i>Etwa zehn Landwirte, die an der Durchführung von Versuchen im Rahmen des Projekts LIFE Alister teilgenommen hatten, kamen Mitte Dezember 2018 auf Einladung der Landwirtschaftskammer und des ONCFS* zu einem Treffen zusammen. Im Anschluss an einige Workshops, bei denen sie eine Bilanz der Aktionen und des gemeinsam gegangenen Weges ziehen konnten, saß man gemütlich bei Flammkuchen und Gesprächen beieinander.</i></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die technischen Ergebnisse bestimmter Versuche manchmal enttäuschend waren, was zum Teil am Klima im Elsass lag, das in den letzten Jahren besonders kapriziös war, und zum Teil an den vielen technischen Faktoren, deren Beherrschung erst noch erlernt werden muss, <b>haben die Landwirte eine sehr positive Bilanz ihrer Teilnahme am Projekt gezogen</b>. Dieses hat es ihnen ermöglicht, neue Praktiken auszuprobieren und auch, sich auf neue Sicht- und Denkweisen einzulassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/IMG_20181218_113358.jpg" rel="lightbox[7502]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7382" alt="sdr" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/IMG_20181218_113358-1024x585.jpg" width="980" height="559" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><b>Im Allgemeinen positive Stimmen, aber auch etwas Kritik</b></p>
<p style="text-align: justify;">« Früher habe ich wie alle anderen gearbeitet, ohne mir Fragen zu stellen. Dank der Versuche innerhalb des Projekts, aber auch dank der Schulungen, Studienfahrten und der Maßnahmen, die zum Schutz des Hamsters vorgeschlagen wurden, habe ich mein System weiterentwickelt. Zehn Jahre lang habe ich Mais in Monokultur angebaut, jetzt ist das völlig anders.  »</p>
<p style="text-align: justify;">« Wir haben neue Dinge, neue Techniken, Kenntnisse über die Funktionsweise des Bodens, der Pflanzen, der Nützlinge gelernt; eine neue Art, unsere Arbeit zu sehen. »</p>
<p style="text-align: justify;">« Manchmal war es interessant, gemeinsam überlegen zu können, sei es innerhalb der CUMA** der Elsässer Ebene oder bei den Treffen. »</p>
<p style="text-align: justify;">« Mir ist klar geworden, dass meine Arbeitspraktiken seit Jahren nicht zu meinen Bestrebungen gepasst haben. Ich stellte mir keine Fragen, aber ich war nicht zufrieden. Das motiviert mich, nach Techniken zu suchen, die mir den Verzicht auf bestimmte Produkte ermöglichen. »</p>
<p style="text-align: justify;"><b>Die Landwirte sind der Ansicht, dass die Techniken der Untersaat, die noch nicht beherrscht werden, deshalb nicht aufgegeben werden dürfen</b>. Zu den angetroffenen Schwierigkeiten gehört die gewisse Strenge, mit der die Versuche durchgeführt werden mussten. Dies bedauern die Landwirte, aber es hängt mit logistischen Fragen zusammen und damit, dass an den Aktionen viele Partner beteiligt waren. Die Landwirte hätten sich gewünscht, dass manche Versuche in Zusammenarbeit mit ihnen erarbeitet und durchgeführt worden wären, anstatt nur die biologischen Bedürfnisse des Hamsters zu berücksichtigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/clin.jpg" rel="lightbox[7502]"><img class="aligncenter size-full wp-image-7383" alt="clin" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/clin.jpg" width="900" height="426" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight" style="text-align: justify;"><b>Es bleibt noch viel zu tun</b></p>
<p style="text-align: justify;">Die Landwirte wurden nach den Arbeiten gefragt, die über das Projekt hinaus weitergeführt werden sollten, und sie nannten viele Aspekte, z. B. Kulturen in Verbindung mit Hülsenfrüchten, Untersaaten mit Sorten oder Saatzeitpunkten, die besser an das Klima im Elsass angepasst sind, die Direktsaat, der Anbau von Weizen unter einer permanenten Luzernen-Decke und sogar die Idee, damit zu beginnen, Kulturmethoden oder -systeme auszuprobieren, die es ermöglichen, auf Glyphosat zu verzichten, denn dieses Mittel könnte in Kürze verboten werden. Hierfür müssen sie von Agronomen begleitet werden, den Austausch mit anderen innovativen Landwirten suchen, weitere Überlegungen anstellen und sich über ihre Erfahrungen mit ihren Nachbarn vor Ort austauschen.<br />
<b>Wichtig ist auch der Zugang zu speziellem landwirtschaftlichem Material und zu wissenschaftlichen Kenntnissen und Techniken auf diesen Gebieten der landwirtschaftlichen Ökologie, für welche eine Landwirtschaft der Bodenbewahrung ebenfalls wesentlich ist</b>. Auch wenn es vielleicht ein kleines Pflänzchen bleibt: Es scheint so, als ob die im Rahmen des Projekts LIFE Alister durchgeführten Arbeiten sowohl zwischenmenschliche als auch technische Innovationen angeregt haben, was die Wahrnehmung des Berufs des Landwirts angeht. </p>
<p style="text-align: justify;">Der Same wurde gelegt. Jetzt muss man sich um ihn kümmern und hoffen, dass alle Bedingungen zusammenspielen, damit es eine gute Ernte gibt. </p>
<p style="text-align: justify;">Mehr dazu: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/tutos-video/">Landwirtschaftliche Erklärfilme</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Interview mit <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hcl0dKgEgBI" class="broken_link">Hubert Charpentier</a></span></p>
<p><!-- /wp:html --></p>
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		<title>Frohes neues Jahr 2019</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 08:42:34 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alle Partner des Programms LIFE Alister wünschen Ihnen ein hervorragendes Jahr 2019. Im Juli 2013 hat das Programm begonnen, im März 2019 wird es auslaufen. Das Ende von LIFE+ bedeutet jedoch nicht das Ende der...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- wp:html --><br />
Alle Partner des Programms LIFE Alister wünschen Ihnen ein hervorragendes Jahr 2019.</p>
<p>Im Juli 2013 hat das Programm begonnen, im März 2019 wird es auslaufen. Das Ende von LIFE+ bedeutet jedoch nicht das Ende der  Versuche und Aktionen, die mit dem Schutz der Tierart in Verbindung stehen. Die meisten Partner werden sich im Rahmen des neuen Nationalen Aktionsplans (PNA, Plan National d’Actions) wiedersehen, um die Ergebnisse von LIFE in die Tat umzusetzen und die Aktionen fortzuführen!</p>
<p><a href="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/carte-2019.jpeg" rel="lightbox[7497]"><img class="aligncenter size-large wp-image-7395" alt="carte 2019" src="http://www.grand-hamster-alsace.eu/wp-content/uploads/sites/9/2019/01/carte-2019-860x1024.jpeg" width="860" height="1024" /></a><br />
<!-- /wp:html --></p>
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