Wie erhält man schnell eine Vegetationsdecke nach der Ernte, die den Feldhamster schützt und ernährt?

29 August 2014
 

Maßnahme A4 des Projekts LIFE ALISTER

Die Landwirtschaftskammer der Region Elsass organisierte für die Landwirte die Vorführung einer Ausbringung von Gründüngung* nach der Ernte.

Bei dieser Gelegenheit wurden verschiedene Saattechniken vorgestellt und durch Gerätevorführungen veranschaulicht  (Direktsämaschine, Breitsaat mit Grubber, Kombination aus Rotationsegge und Sämaschine sowie Kombisämaschine). Felix Meyer (Abteilung Pflanzen und Agronomie) sprach über die verschiedenen Möglichkeiten der Vegetationsdecke in Abhängigkeit von Zielen und Zwängen der Landwirte.

Gerald Huber, Berater in ökologischer Landwirtschaft, zeigte anschließend das Interesse an Artenmischungen auf, die in die Vegetationsdecken Hülsenfrüchtler einschließen.

Die anwesenden Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe konnten Qualität und Schnelligkeit der Pflanzung von Vegetationsdecken je nach eingesetzten Maschinen würdigen. Lohnender Informationsaustausch sowohl für die Landwirte als auch für den Feldhamster!

Weitere Informationen bei Edouard CHOLLEY – Abteilung Umwelt-Innovation der CARA – e.cholley@alsace.chambagri.fr

* Zwischen zwei Hauptanbauten gepflanzte Begrünungen, die zahlreiche Funktion erfüllen können:

  • Schutz von Boden, Wild und Kleinfauna
  • Nitratabscheidung
  • Versorgung des Folgeanbaus mit Mineralstoffen
  • Anreicherung des Bodens mit organischen Stoffen

Ungefähr 70 Landwirte waren bei der Vorführung auf einer frisch abgeernteten Gerstenparzelle des Agrarbetriebs LITT in Ittenheim zugegen.

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